Alles über Rastas

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Meine neue Frisur.

Am Samstag habe ich mich für eine neue Frisur entschieden, inspiriert von wunderschönen Frauen, die mir hier täglich über den Weg laufen. Aber es gab so einiges, was ich über Rastas nicht wusste – obwohl das nicht mein erster Versuch war.

Schon seit jeher habe ich eine Faszination für kleine Zöpfe. Früher hat mir meine Mutter an Silvester manchmal ungefähr zehn Zöpfchen ins Haar geflochten – aber aus allen Haaren kleine Zöpfe zu machen, das lehnte sie immer ab. Verständlich, so ein Prozedere dauert auch locker mal 4 Stunden. Weiterlesen

Weisse Raben

Als ich heute Morgen in Nairobi erwachte, mich vom Mückennetz befreite und den Vorhang zur Seite schob, konnte ich meine «Heimatstadt» für die nächsten drei Monate zum ersten Mal bei Tageslicht betrachten. «So fest anders als die Schweiz sieht sie gar nicht aus», dachte ich, «es gibt Strassen, Häuser und Raben auf den Hausdächern» bis ich genauer hinsah und merkte, dass die Raben nicht komplett schwarz sind, wie in der Schweiz, sondern einen weissen Kragen tragen.

Auch sonst ist doch einiges anders: es gibt keine wirklichen Bürgersteige, sondern man bahnt sich als Fussgänger einen Weg zwischen Pfützen, herumstehenden Autos und der Strasse hindurch. Weiterlesen

Von der Theorie in die Praxis

Safari, Sonnenuntergänge in der Steppe, warme musikalische Klänge an einem Lagerfeuer – oder doch eher Non-stop-Regen, der durch die Häuserdächer rinnt, Bettwanzen und Malaria?

Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, wenn ich in genau 11 Tagen um 21:00 Uhr Lokalzeit in Nairobi, Kenia, landen werde. Sehr vieles ist ungewiss; ich weiss weder, wo ich in der ersten Nacht schlafen werde, noch wie ich vom Flughafen aus dorthin kommen werde. (Und das, obwohl man sich als Frau nach Einbruch der Dunkelheit besser kein gewöhnliches Taxi rufen sollte.) Weiterlesen