Auf zur Safari!

Mein Aufenthalt in Kenia neigt sich rasend schnell dem Ende zu. Ich konnte für fast alle meine Möbel eine/n Käufer/in finden und packe nun meine Koffer für eine viertägige Safari-Tour.

Koffer Safari

Mein Koffer ist für die Safari-Tour gepackt.

Ich kann es noch kaum glauben, dass meine Wohnung hier in Nairobi schon bald leer sein wird. Gerade mal noch vier Nächte werde ich in meinen vier Wänden in Nairobi verbringen. Die anderen drei verbleibenden Nächte schlafe ich im Zelt im Maasai Mara Park. Und am Mittwochabend um 21:00 Uhr geht mein Flug zurück in die Schweiz (das heisst, eigentlich zuerst mal nach London, und erst am nächsten Tag dann in die Schweiz).

Aber nun der Reihe nach: Ab morgen ist erstmal Safari angesagt. Darauf freue ich mich schon lange; bis auf einige Zebras am Strassenrand habe ich nämlich bisher noch keine „wilden Tiere“ gesehen.

Die Planung der Safari war dann aber gar nicht so einfach, wie gedacht. Das erste Angebot, welches wir bekamen, lag weit über unserem Budget. Das zweite war dann soweit ganz gut, aber dann meinte der Reiseanbeiter, dass es gar keine Campingplätze gäbe in dem Park. Als ich mithilfe von Internetrecherchen das Gegenteil bewies, hiess es, sie würden nur Packages mit Lodges anbieten; wir wollten aber campen. Viele Telefonate und E-Mails (und einige genervte Aussagen meinerseits) später war es dann aber schlussendlich doch noch möglich, nur den Transport zu buchen, und die Nächte auf einem Camping-Platz zu planen.

Falls ihr also jemals eine Low-Budget-Safari planen wollt, unbedingt im Internet nachlesen, welche Möglichkeiten es gibt, weil die Safari-Reiseanbieter offensichtlich nicht immer gut informiert sind.

Foto 18.07.18, 09 18 38

Für unsere Safari-Tour nehmen wir nebst Kochgeschirr weitere nützliche Gegenstände, wie Schnur, Schere, Toilettenpapier und ganz wichtig Zündhölzer mit.

Aber nun hat ja doch noch alles geklappt. Kochen werden wir auf einem meiner Gaskanister, das bin ich ja mittlerweile gewohnt. Und dank dem Aufenthalt bei Veronicas Familie habe ich auch gelernt, wie man ohne fliessendes Wasser Geschirr spült und sich wäscht. Der Safari-Trip kann kommen!

Nach der Safari bleiben mir dann noch drei Nächte und drei Tage in Nairobi. In diesem Zeitfenster muss ich, nebst dem Abschliessen der letzten Arbeiten am icipe und dem Aufwiedersehen-Sagen, alle meine Möbel an den Mann/die Frau bringen. Diese verkaufen sich erstaunlich gut. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich die Preise nur etwa bei der Hälfte des Neupreises angesetzt habe. Aber das ist schon okay so  billiger, als in einem Hostel zu wohnen, war die Wohnungseinrichtung (inkl. Miete) trotzdem längstens.

möbel sold

Fast alle Einrichtungsgegenstände aus meiner Wohnung haben dank einem Facebook-Post und weiterer Werbung via icipe-StudentInnen eine/n Käufer/in gefunden.

Es macht mich schon ein bisschen traurig, hier bald alles zurück lassen zu müssen aber andererseits freue ich mich natürlich auch sehr darauf, meine Familie und meine Freunde in der Schweiz wiederzusehen! Aber nun geht’s erst mal auf Safari; ich hoffe, euch dann einige ganz tolle Tierbilder zeigen zu können 🙂

Ein Gedanke zu „Auf zur Safari!

  1. Viel Glück und Spass auf deiner Safari.
    Auch ich war mal im MAASAI MARA PARK. Eines der herausragenden Bilder in meinem Kopf ist jener etwa sechsjährige Junge mit einem Stock in der Hand, der mausallein seine Tiere hütete, weitab von einem Dorf oder so. Damals dachte ich an meine KG Kinder und deren Alltag im Vergleich zu jenem Jungen, der schon eine eigene Verantwortung hatte…….

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