Emotionen einfangen

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Ian (links) und Charles (rechts) bei der Arbeit in Kakamega Town.

Ich bin wieder im Kakamega-Regenwald angekommen – ohne Rastas, dafür aber mit viel Gepäck, weil ich diesmal länger bleiben werde. Gestern konnte ich zwei Mitarbeiter des FCP (siehe: Link zu FCP Blog) bei ihrer Arbeit begleiten, und habe damit ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen meinem Beispielprojekt und dem FCP gefunden.

Charles Kimani schaut konzentriert auf das Display der Kamera. Gerade interviewt er die Chair Lady der Muliru Farmers Conservation Group, welche eine Partnerorganisation meines Beispielprojektes ist. Sein Arbeitskollege Ian Luvayo sorgt für gutes Licht, indem er einen Reflektor auf passender Höhe hinhält.

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Maridah Khalawa (rechts) erzählt Ian (links) und Charles (Mitte) von der Arbeit der Muliru Farmers Conservation Group (MFCG).

Charles und Ian arbeiten beide bei Biovision Africa Trust für das FCP. Ian hat gerade erst mit seinem Praktikum begonnen. «Beim Filmen kann ich Emotionen einfangen, und mit diesen Emotionen eine Geschichte erzählen. Das finde ich sehr schön», erzählt er mir. Der 22-Jährige ist neben seinem Praktikum daran, seinen Bachelor in Journalismus und Medienstudien abzuschliessen.

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Ian sorgt nebst gutem Licht auch für gute Bilder.

Charles arbeitet seit Anfang 2018 beim FCP, hat aber schon vor etwa sieben Jahren mit dem Filmen begonnen. Nach seinem ersten Bachelor in Business Administration macht er nun einen zweiten in Kommunikation – nebst seiner Arbeit bei Biovision Africa Trust. «Ich mag es, glückliche Momente mit anderen zu teilen», erzählt er. «Beim Filmen kriegt man dazu immer wieder tolle Gelegenheiten.» Es sei aber auch eine hohe Verantwortung: «Wenn uns jemand seine Geschichte anvertraut, liegt es an uns, sie «richtig» zu erzählen.» Das sei manchmal nicht einfach; wenn die Person beispielsweise weder gut Englisch noch Swahili spreche, erschwere das ein Interview sehr.

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Charles ist froh, dass Maridah gut Swahili spricht, denn so ist es möglich, ein Interview mit ihr zu führen.

Aber apropos Interview: euch interessiert sicher, was genau die beiden denn nun filmen. Ich habe gute Neuigkeiten: Es wird einen ca. 10-minütigen Dokumentarfilm über unser Projekt geben! Der Film soll Ende Juli erscheinen; ich halte euch auf dem Laufenden.

Dies ist also ein aktuelles Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen dem Projekt und dem FCP. Der Dokumentarfilm sei schon seit einer Weile geplant, erzählt Charles, und es gebe ein Skript, nach welchem nun systematisch vorgegangen werde. «Wir wollen zeigen, wie der Regenwald nachhaltig genutzt werden kann», sagt Charles. Und Ian ergänzt: «Uns interessiert, wie die Kleinbauern und -bäuerinnen vom Projekt profitieren». Ich bin gespannt auf das Resultat!

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